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Der Lancia-Import nach Österreich 1925 bis 1960
By Josef Wöss
Sep 22, 2003, 6:01pm
Lancia Vertretung Wien, Erdberger Lände


Smoliner&Kratky vertraten die Marke Lancia im deutschsprachigen Raum über mehrere Jahrzehnte hinweg. Für uns lebendig wird dies anhand kleiner Anekdoten, erzählt von »Zeitzeugen«, Geschichten über Erlebnisse mit Lancias, mit der Firma Smoliner&Kratky oder mit dem Repräsentanten persönlich. Denn Smoliner war zum Teil ein höchst merkwürdiger, seltsamer Firmeninhaber: ein Enthusiast.

Smoliner vertrat die Marke während der Epoche Vincenzo Lancia und anschließend unter Gianni Lancia. Er brachte die Lambda an die Donau, wie er auch zum Erfolg der Aurelia beitrug, wenn nicht in reinen Verkaufszahlen, so aber hinsichtlich Image und Positionierung der Marke. Er hatte ein Werk auf der Erdberger Lände, ein Verkaufslokal am Stubenring und ein Ersatzteilgeschäft in der Invalidenstraße. Weiters wurden auf Messen aktuelle Modelle gezeigt. Auf der Grazer Wirtschaftsmesse wurde zum Beispiel Ende der dreißiger Jahre ein einzigartiger Pinin Farina-Entwurf auf Basis der Aprilia gezeigt. Aprilia und Ardea standen hier neben den Citroen 11 CV, die Smoliner zu dieser Zeit auch im Programm hatte.

Hier noch die Heiligenstädterstrasse


Smoliner brachte die Lambda (schon ab der ersten Serie!) und die Dilambda nach Österreich (auch nach Deutschland?). Es waren auch Sonderaufbauten auf Dilambda und später Astura dabei, etwa ein viertüriges Astura Convertibile, ähnlich jenem von Mussolini als Staatskarosse eingesetzten Exemplar. Parlamentarisch gesprochen zählten in Wien auch unter anderen das Präsidium des Österreichischen Nationalrats zum Kundenkreis für Astura. Gemäß dem Niveau der allgemeinen Motorisierung und dem Preis solcher Fahrzeuge war die Verbreitung der Astura von geringer Zahl. Häufiger wurden da schon Limousinen der Augusta und später auch Aprilia in den Versionen Standard, Convertibile und Bilux importiert. Nach dem Krieg wurde mit Aprilia das Geschäft wieder aufgenommen, das Modell Aurelia entwickelte sich beinahe zu einem Kassenschlager, in dessen Schatten die Appia Liebhaber fand, und es gab auch noch die frühe Flaminia über Smoliner.

Blick in Smoliners Werkstätte


Der Betrieb teilte sich auf mehrere Standorte: das »Werk« an der Erdberger Lände, das Ersatzteilgeschäft in der Invalidenstraße und das Verkaufslokal am Stubenring. Den Vetrieb leitete der »fliegende« Anton Jaksch, unterstützt von Leopold Killmeyer, heute bekannt als ewiger Verfechter der Rechtslenkung.

Ersatzteilhandel


Das Werk an der Erdberger Lände gliederte sich in: Auslieferung, Havarieinspektion, Reparaturannahme, Karosseriebau mit Tischlerei für Holzaufbauten sowie die Werkstätte für mechanische Arbeiten. In der Abteilung Karosseriebau wurden, wie Archivfotos belegen, auch Umbauten an Lambda und Kappa zu Nutzfahrzeugen mit Kastenaufbau hergestellt! An der Erdberger Lände bereitete man folgende Wagen zur Auslieferung und Reparatur vor: Die in Österreich erzeugten Gräf&Stift, Austro Fiat, Austro Daimler; die Amerikaner Auburn, Cord und Jeep; Citroen und Lancia.

Eine beachtenswerte Bandbreite, wobei Citroen (nach dem Krieg) hinsichtlich Volumen das Hauptgeschäft darstellte. Hinsichtlich Qualität war Lancia bei Smoliner also gut eingebettet (wer würde schon einen L29 des fortschrittlichen Cord zur Kost verachten?). Smoliner hatte Lancia aber nie »auf Lager«, sondern ferntelegrafierte jede Bestellung nach Turin, um in der Folge die Fahrzeuge per eigener Achse an die Donau (genauer: den Donaukanal) zu bringen. Sollte es auch einmal lästig wiederkehrende Probleme bei der Wartung gegeben haben, wie bei Kammersänger Oskar Czerwenka´s Aurelia B20 an der Vorderachse, so überstellte man das Fahrzeug auch schon einmal ins Werk nach Turin.

Um dem Leser die werte Kundschaft näher zu bringen, hier ein kleiner Auszug der vierziger und fünfziger Jahre: Auböck, Architekt, Aurelia B20; Dr. Schmidt, Kinderarzt, B22; Blau-Türk auf B10; Rochet Arn auf Aprilia, Aurelia und später Flaminia Zagato preparata; Carl Blaimschein, Sohn des Margarinefabrikanten, fuhr Rallyes auf B20; der Fleischhauer Kollegger im 12. Wiener Gemeindebezirk fuhr Aurelia B12, Filmschauspieler Rüprecht fuhr Appia C10, sein Kollege Michael Janisch zuerst Aprilia, dann Appia, Direktor Löwinger auf Aprilia, ebenso Friese (Inhaber des berühmten »schwarzen Kamel«). Über die Innsbrucker Verkaufsstelle Smoliners wurde etwa Dr. Egert mit einer B21 (oder B22?) versorgt, mit der dieser beim Flugfeldrennen Aspern 1956 und bei der Semperitrallye desselben Jahres antrat. Unser Zeitzeuge Arnfried Bressler schätzt, daß in den fünfziger Jahren etwa 40 Aurelias in Österreich liefen. Dies beinhaltet die Eigenimporte (Jordan Peneff hat seine B20 zum Beispiel von Gino Ferri in Udine bezogen; Ferri hatte ja über längere Zeit, auch über die Aurelia und Flaminia Periode hinweg, zahlreiche österreichische Kunden).

Nach dem Krieg machte Citroen das Volumen in Smoliners Geschäft, 2CV, DS ab 1956, ID ab 1957. Smoliner ware der einzige, der die 2CV ins Land holte (er selbst war bei abfallenden Passagen von Rallyes damit gefürchtet!). Das ursprünglich bis weit ins Heck reichende Faltdach des 2CV wurde für unser Klima etwas modifiziert. Passend zum Trend der breiteren Motorisierung bot man in den 50ern auch Roller an. Doch auch hier etwas feineres: Lambretta. Diese waren doch eine Spur über der Vespa im Markt positioniert. Zu dieser Zeit beschäftigte man rund 100 Personen, auch für das gute Geschäft mit den Citroen. Das war schon ein Großbetrieb. Schließlich hatte man neben den PKW auch die LKW Abteilung, in der die gängigen Citroen HY häufig instandgesetzt werden mußten. Die HY waren etwas größere Kastenwagen, welche ob des hohen Gewichtes und Zuladung eine schwergängige Lenkung aufwiesen. Im Gegensatz zu den Lancisti vernachlässigten die Chauffeure der HY ihren Untersatz, für Smoliner ein gutes Geschäft. Die LKW von Lancia liefen hingegen eine halbe Ewigkeit. Die hohe Qualität der Esatau führte dazu, daß man kaum neue Exemplare, ob der Standfestigkeit der auf den Straßen rollenden Exemplare, verkaufte.

Es war ein etwas verstrickter Familienbetrieb. Smoliner hatte zwei Schwestern, war ein zweites Mal mit einer Italienerin (und deren Vater) liiert, der Sohn mußte im Hintergrund harren, er konnte sein mechanisches Wissen somit nicht auf die Führung des Betriebs umlegen. Der Betrieb wurde streng hierarchisch geführt - heute würden wir sagen: kein »Teamwork«. Der Senior war ein Lancia-Fanatiker, hatte dabei was für Geschwindigkeit übrig. Ein Widerspruch? Für Smoliner nicht, denn da wurde experimentiert, Tuning-Teile wurden von Nardi herangebracht, es wurde gebastelt an abgerissenen Ventilen, defekten Kolben, das Drehzallimit ausgereizt, etc. Smoliners Ehrgeiz wollte, daß seine Fahrzeuge schneller als jene der Kundschaft sind; er trat damit auch bei Alpenfahrt und Wertungsfahrten an (nach dem Krieg auf Aprilia, Aurelia und Citroen DS).

Zur mondänen Kundschaft Smoliners zählte auch ein Hotelier aus Monaco, welcher in Wien einer Citroen DS ein entsprechendes Leistungstupet (auch genannt: frisieren) aufsetzen ließ. Die DS wurde auf sechs Zylinder umgerüstet, Änderungen an der Elektrik, es wurde fleißig experimentiert. Letztlich rollte ein wildes Gefährt aus dem Werk in Erdberg, an dem laufende Verbesserungsarbeiten (Wien-Monaco-Wien) durchgeführt wurden. Ein baugleiches Exemplar wurde von Smoliner für Rallyes eingesetzt.

Die Mannschaft Smoliners eignete sich dabei über die Jahre umfangreiche Kompetenz an, die Smoliner in den 60ern noch für die Restauration der Lancia nutzen konnte. Das Personal war von Engagement geprägt, zwischendurch gab´s auch Schulungen im Werk Turin.

Gegen Ende der fünfziger Jahre änderte sich für Smoliner so manches. Die Flaminia kam auf den Markt. Der Blick auf die Vorderachse ließ Smoliner daran zweifeln, ob es sich bei der Flaminia noch um einen Lancia handeln würde: Gummi in der Vorderachse! Doch Smoliner kaufte sie, die Flaminias. Die frühen Flaminias (Markteinführung 1957), wie etwa Berlinas mit Trommelbremsen, und die ersten Flaminia Sport mit den plexiglas-verhüllten Scheinwerfern, gab es noch an der Erdberger Lände, bevor die Vertretung der Marke Lancia an die Firma Denzel am Wiener Ring ging. Nach dem Verlust der Repräsentanz setzte Smoliner das Wissen und die Fähigkeiten, welche seine Mitarbeiter über Jahrzehnte mit Lancias erworben hatten, sowie das nach wie vor umfangreiche Ersatzteillager für Restaurationen ein. Er kaufte Lancia-Veteranen (in den sechzigern!), um sie in perfekten Originalzustand zu versetzen. Der Innenhof des Firmengeländes füllte sich bald: eine Dilambda mit Feuerwehraufbau wurde aus der Schweiz herangebracht; Lambda, Augusta, zahlreiche Asturas sammelten sich, sodaß Smoliner ein Astura Coupé, welches in der Nähe Wiens angeboten wurde, sogar ohne jegliche Besichtigung zurückwies (wohlgemerkt, sein primäres Augenmerk galt den Limousinen). So manche Augusta, welche zahlreiche, nicht den Originalspezifikationen entsprechende Modifikationen aufwies, wurde rückgerüstet. Auch Holzaufbauten stellten kein Problem dar, man verfügte schließlich noch über jene Halle, in der in den zwanzigern Holzaufbauten gefertigt wurden. Jedes Detail mußte an Smoliners Fahrzeugen perfekt sein (Kotflügelinnenseiten wurden geschliffen), feinster Nitrolack wurde aufgetragen. Natürlich erlaubten es die Kapazitäten (oder das Interesse) nicht, sämtliche Fahrzeuge zu restaurieren; sie dienten nach den Regeln der Materialwirtschaft als Tauschobjekte.

Mit dem Übergang der Vertretung zu Denzel reihten sich die Lancia neben den elitären Panhards aus Frankreich und den Bristols aus England, und später auch neben Ferrari. Denzel war zu diesem Zeitpunkt extrem expansiv, man baute ein starkes Vertriebsnetz auf, wobei BMW und Volvo das Volumen brachten. Auch nach Japan baute Denzel die Kontakte auf. Zusätzlich hatte man auch ein Lokal am feinen Parkring, Denzel galt mit seinem Team als besonders dynamisch. Dies mag den Übergang der Generalrepräsentanz etwas verständlich machen. Hinzu mag auch kommen, daß Smoliner sehr - man kann sagen - selbstbewußt gegenüber den Zentralen auftrat. Arnfried Bressler überliefert uns heute eine Anekdote, die Smoliners Verhältnis zu seiner Umwelt etwas erhellen mag:

Citroen schickte eines Tages eine Delegation aus Paris, um in Wien nach dem rechten zu sehen, oder einfach nur freundlich mit dem Herrn zu parlieren. Doch Smoliner ließ die Delegation diplomatisch höflich für vier Stunden im Vorzimmer warten bevor er sie empfing. Man hört die Herren heute noch sagen: increable, welch ein Affront! Der werte Leser kann sich den Einfluß auf die Geschäftsbeziehung zu Paris vorstellen.

Smoliner hatte nach Verlust der Lancia-Repräsentanz eine Vertretung für Volkswagen übernommen. Der Betrieb erfuhr jedoch offensichtlich wenige, dringlich notwendige Modernisierungsmaßnahmen. Selbst Ende der sechziger fehlte jeglicher Starkstromanschluß in der Reparaturwerkstätte. Vielleicht ist dies nur Beispiel für eine unglückliche Firmengebarung in den Sechzigern, welche letztlich in der Übernahme der Firma an der Erdberger Länder durch Volkswagen mündete.

Lambda-Preise bei Smoliner


Im Detail: Wie alles begann mit Smoliner in der Heiligenstadt

Smoliner & Kratky begannen in der Heiligenstädterstraße, Nummer 117. Hier wurden die ersten Kappa und Lambda in Österreich ausgeliefert und gewartet. Erst später übersiedelte das Werk an die Erdberger Lände. Nach der Trennung von Smoliner und Kratky führte der geschiedene Kompagnon Kratky eine Lancia-Werkstätte in der Eduardgasse im Wiener Stadtteil Währing. Die Firma Smoliner & Kratky hingegen wurde von den Brüdern Smoliner weitergeführt. Adolf Smoliner war für die Marke Lancia zuständig, Bruder Josef für die Fahrzeuge Steyr.

Das Lichtbild zeigt Smoliners' Werkstätte in der Heiligenstädterstraße. Vorne links steht eine Lambda (vermutlich der 4. oder 5. Serie), das Fahrzeug mit dem spitzen Kühler ist ein Puch Alpenwagen, vermutlich ein Austro Daimler als nächstes. Etwas aufgebockt ohne Vorderachse und Motor ein Trikappa (oder auch Dikappa oder Kappa) mit imposantem Coupé de Ville Aufbau und Zeiss Scheinwerfer. Ersichtlich auch das Wiener Kennzeichen. Außen rechts ein Steyr II.

Doch daß es das noch nicht war, zeigt die zweite Reihe: außen links eine Lambda ohne Kühler, neben dem nicht zu identifizierenden Aufbau ein Trikappa mit »Ballone« Dachaufsatz. Dieses Fahrzeug trägt das Schild »4000« in der Windschutzscheibe - handelt es sich dabei um eine Preisangabe?

In Prag und der Slowakei

Parallel zu dem Aktivitäten in Wien vertrieb Smoliner die Marke Lancia in Prag. Von hier bediente man den böhmischen Adel sowie Fabrikanten. Ende der Dreißiger Jahre baute Smoliner den Vertrieb nach Slowenien aus und eröffnete eine Repräsentanz in Preßburg. Die Bemühungen Smoliners zu dieser Zeit wurden jedoch von den Handelsrestriktionen der deutschen Kräfte eingebremst: italienische Fahrzeuge wurden nur kontingentiert für den Verkauf in der »Ostmark« und den angrenzenden Ländern des Ostens zugelassen. Dennoch schienen einige der edlen Fahrzeuge in Tschechien und der Slowakei verkauft worden zu sein. Erst kürzlich wurden fünf Astura Motoren von dort nach Österreich gebracht. (Als weitere Erklärung hierfür mag auch der Abzug der Automobile durch die russischen Besatzungsmächte nach dem zweiten Weltkrieg dienen.)

Führte Smoliner auch eine Apotheke?

Wie Erik Wickenburg in seinen Erzählungen in Auto Motor Sport notiert, roch es bei Smoliner intensiv nach Apotheke. Wir interpretieren dies so, daß jene, die vor einer persönlichen Kaufentscheidung nach Preisangaben fragen mußten, schlicht und einfach nicht zum Kundenkreis im engeren Sinn zählten. Die Preise der Lambda bewegten sich in der »Saison 1928« auf dem Niveau der Austro Daimler von 3 Liter Hubraum. Erst die Aprilia war mit 4.750 Reichsmark zu Ende der 30er Jahre auf bürgerlichem Niveau (vergleichbar mit den Steyr 200). Die Aurelia hingegen führte die Latte wieder dort hin, wo man distinguiert unter sich blieb. Doch es gab auch Sonderangebote: um den Preis der fabrikneuen Aurelia hätte der werte Leser bei Smoliner in den 50ern eine stattliche Astura mit Trennwand und mehreren Reserverädern an den Trittbrettern nach Hause gefahren, obendrein wär' sich noch eine generalüberholte Aprilia ausgegangen! Damit Sie sich so richtig ärgern, ein kleiner Auszug aus Smoliners' Preisliste, entnommen der Kundenzeitung, aus dem Jahr 1954:

Neuwagen:

Aurelia, Type B 10, Limousine, 1,7 l, 56 PS, 4-türig, 5-sitzig, 5-fach bereift, m. Fabriksausrüstung, S 139.000,-

Gran Tourismo 2500, Sportcoupé, 2,5 l, 90 PS, 2-türig, 2 Notsitze, 5-fach bereift, mit Fabriksausrüstung. S 189.000,-

Gebrauchtwagen:

Artena Cabriolet, 4. Serie mit Zwischenwand, 4-türig, 6-sitzig, 6-fach ber. generalrepariert, S 55.000,-

Astura, 3. Serie, Limousine m. Trennwand, 4-türig, 6-sitzig, 6-fach ber. sehr guter Zustand, S 32.000,-

LKW:

Esaro, Diesel, 4 to, 5-Zyl., 93 PS, Höchstverbrauch 17 Liter, 8 Vorwärts- u. 2 Retourgänge, Rücklauf- u. Differentialsperre, generalerpariert, neu lackiert, tapeziert u. bereift, mit Plateau, S 110.000,-

3 Ro, Diesel, 6.5 to, 5-Zyl., 93 PS, Höchstverbrauch 25 Liter bei voller Belastung, 8 Vorwärts- u. 2 Retourgänge, Rücklauf- u. Differentialsperre, generalrepariert, neu lackiert, tapeziert u. bereift, mit Plateau, S 133.000,-

Kundenzeitschrift der 50er


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Last Updated: Sep 23rd, 2003 - 10:06:20 
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